Haben sich Betroffene einmal deklariert, sind die Ursachen der
Stuhlinkontinenz mittels Anamnese und klinischer Untersuchung
relativ einfach zu ermitteln sowie apparative Investigationen nicht
immer erforderlich.
Jeder dritte über 65-Jährige ist schon einmal gestürzt. Stürze und Sturzfolgen zählen in dieser
Altersgruppe zu den häufigsten Ursachen für Pflegeabhängigkeit. Die Erfassung des individuellen
Sturzrisikos und risikomindernde Maßnahmen können vorzeitige Pflegebedürftigkeit
verhindern.
In China gibt es sie schon lange, in Österreich
sind sie erst angedacht, in Deutschland werden
gerade die ersten eröffnet und sorgen für Diskussionen:
Seniorenspielplätze. Was zunächst lustig
klingt, ist bei genauerer Betrachtung eine sinnvolle
Einrichtung.
Die Erkenntnisse des vor einem Jahr verstorbenen Entwicklungspsychologen Prof. Dr. Paul Baltes
gelten bis heute als wegweisend in Geriatrie und Gerontologie.
Ein multidimensionales geriatrisches Assessment bildet die Grundlage der Diagnostik der Mangelernährung im Alter. Die Ernährungsintervention stellt zweifellos sowohl präventiv als auch therapeutisch einen entscheidenden Faktor in der Gesamtstrategie zur Rehabilitation und Wiedererlangung funktioneller Selbstständigkeit bei geriatrischen Patienten dar.
Onkologische Behandlungsstrategien beeinträchtigen mitunter kognitive Funktionen – besonders
vulnerabel dafür sind ältere Krebspatienten, bei denen Demenzen und delirante Zustände
häufig übersehen werden.
Die einmal jährlich verabreichte Infusion mit
Zoledronsäure reduziert weitere osteoporotische
Frakturen und verlängert das Überleben.
Das ist das Ergebnis der HORIZON Recurrence
Fracture Trial. In dieser randomisierten,
doppelblinden, plazebokontrollierten
Studie erhielten im Schnitt 74,5 Jahre alte
Frauen, die nach einer Hüftfraktur einen
Hüftersatz erhielten, einmal jährlich eine Zoledronsäureinfusion
(5mg) oder Plazebo.