01. September 2010
Österreichische Gesellschaft für Geriatrie & Gerontologie
Österreichische Gesellschaft für Geriatrie & Gerontologie
Medizin Medien Austria
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Haben sich Betroffene einmal deklariert, sind die Ursachen der Stuhlinkontinenz mittels Anamnese und klinischer Untersuchung relativ einfach zu ermitteln sowie apparative Investigationen nicht immer erforderlich.

DFP Literatur: Fach Innere Medizin

Jeder dritte über 65-Jährige ist schon einmal gestürzt. Stürze und Sturzfolgen zählen in dieser Altersgruppe zu den häufigsten Ursachen für Pflegeabhängigkeit. Die Erfassung des individuellen Sturzrisikos und risikomindernde Maßnahmen können vorzeitige Pflegebedürftigkeit verhindern.
In China gibt es sie schon lange, in Österreich sind sie erst angedacht, in Deutschland werden gerade die ersten eröffnet und sorgen für Diskussionen: Seniorenspielplätze. Was zunächst lustig klingt, ist bei genauerer Betrachtung eine sinnvolle Einrichtung.
Die Erkenntnisse des vor einem Jahr verstorbenen Entwicklungspsychologen Prof. Dr. Paul Baltes gelten bis heute als wegweisend in Geriatrie und Gerontologie.
Ein multidimensionales geriatrisches Assessment bildet die Grundlage der Diagnostik der Mangelernährung im Alter. Die Ernährungsintervention stellt zweifellos sowohl präventiv als auch therapeutisch einen entscheidenden Faktor in der Gesamtstrategie zur Rehabilitation und Wiedererlangung funktioneller Selbstständigkeit bei geriatrischen Patienten dar.
Onkologische Behandlungsstrategien beeinträchtigen mitunter kognitive Funktionen – besonders vulnerabel dafür sind ältere Krebspatienten, bei denen Demenzen und delirante Zustände häufig übersehen werden.
Die einmal jährlich verabreichte Infusion mit Zoledronsäure reduziert weitere osteoporotische Frakturen und verlängert das Überleben. Das ist das Ergebnis der HORIZON Recurrence Fracture Trial. In dieser randomisierten, doppelblinden, plazebokontrollierten Studie erhielten im Schnitt 74,5 Jahre alte Frauen, die nach einer Hüftfraktur einen Hüftersatz erhielten, einmal jährlich eine Zoledronsäureinfusion (5mg) oder Plazebo.
Symposium: Gesünder länger leben; Aktion Gesunde Knochen Osteoporose
GPÖ 5 07

Geriatrie Praxis 06/2007