10. September 2010
rzte Magazin Medizin Medien Austria

Die praktische Frage - Archiv

Ihre Ordination muss grafisch in den Köpfen der Patienten verankert sein.
Die Nutzung des Internet ist ja bereits zum unausgesprochenen Standard geworden. Und so setzt ein Großteil der Ärzte auch in ihren Ordinationen laufend diese Technologie ein.
Wenn der vertragslose Zustand zwischen SVA und Ärztekammern etwas Gutes mit sich brachte, dann ist es die Patienteinsicht, dass Ärztedienstleistungen etwas kosten.
Das Ambiente einer Praxis ist der zentrale Mosaikstein im Praxismarketing. Praktisch alle Ordinationen, die ich beruflich bei Klienten oder als Patientin betrete, verfügen heute auch bereits über einen hervorragenden Standard:
Es ist das Mantra jedes Gesundheitsdienstleisters: Zeit ist der limitierende Faktor für den erfolgreichen Betrieb einer Ordination.
Es ist immer wieder erstaunlich, wie Eigen- und Fremdsicht auseinanderklaffen.
Bei Klientengesprächen stoße ich vermehrt auf einen Anflug von Resignation, wenn es um die Option der Umsatzsteigerung in der Praxis geht.
Die klassische Vorsorgeuntersuchung ist für den niedergelassenen Mediziner ein wirtschaftlich interessanter Bereich.
Konflikte gehören auch in einer Ordination zum unvermeidbaren Alltag und sind als fester Bestandteil der Kommunikation anzusehen, die zum Tätigkeitsfeld eines Ordinationsteams gehört.
Der wirtschaftliche Stellenwert von Selbstzahler-Patienten steigt auch in Kassenordinationen. Sie bringen häufig die Butter aufs Brot der Kassenhonorare.
Das Frühlingserwachen bietet eine gute Gelegenheit, mit den Patienten das Gespräch über eine Neu- oder Auffrischungsimpfung zu suchen.
Investitionspläne werden in unserer Kanzlei häufig mit den Klienten diskutiert. Der Arzt informiert uns, dass er diesen oder jenen Apparat anschaffen möchte, und wir liefern ihm dazu die notwendigen Amortisationspläne.
Wir sehen bei unseren Analysen der Klientenbuchhaltungen, dass Selbstzahlerleistungen in bestimmten Ordinationstypen immer wichtiger werden.
Der Dresscode in den Ordinationen ist sehr unterschiedlich. Wir empfehlen unseren Klienten in der Farbauswahl durchaus eine gewisse Flexibilität.
Das Szenario begegnet uns in der Kanzlei immer wieder. Gut eingeführte Ordinationen, die sich Jahre und jahrzehntelang als stabile Ertragsbringer gezeigt haben, beginnen, sinkende Umsätze und Gewinne auszuweisen.
Direkte Bezahlung von Gesundheitsleistungen wird in Ordinationen immer häufiger.
Generell ist Mitarbeiterführung in der Arztpraxis nicht nur Chefsache, auch wenn die Chefin oder der Chef dafür die Hauptverantwortung tragen.
Mund-zu-Mund-Propaganda ist die effizienteste und glaubwürdigste Form des Marketings, die ein Arzt in Gang setzen kann.
Eine noch wenig genutzte Möglichkeit, die Kompetenz der Ordination zu unterstreichen, bietet der Praxis-Newsletter.
Marktkenntnisse bedeuten für das Kleinunternehmen „Arztordination“, das richtige Leistungsangebot für die Zielklientel zu definieren.
Der Arzt-Patienten-Diskurs ist für alle Seiten nicht einfach. Viele Patienten sind von den Erklärungen des Arztes überfordert, auch wenn der sich noch so große Mühe gibt.
Gesundheitsdienstleistungen sind keine warme Semmeln, die man laut feilbietet.
Geschäftsreisende werden von vielen Ordinationen nicht als Zielgruppe wahrgenommen – ein Fehler, denn nicht jedes kleine und mittelständische Unternehmen verfügt über eine eigene betriebsärztliche Abteilung.
Über den Einsatz von Anrufbeantwortern in den Arztpraxen ist schon viel geschrieben worden. Das eine oder andere Mal auch an dieser Stelle. Trotzdem werden diese Helfer oft nicht gut genutzt.
Der Arzt muss seine Mitarbeiter führen – eine Aufgabe, der die meisten Ordinationschefs sehr zwiespältig gegenüberstehen.
Effizienter Wissenstransfer in die Praxis ist eine Grundbedingung für ein modernes Gesundheitssystem.
Patientenempfehlungen sind stets die beste Werbung. Es ist nicht das erste Mal, dass ich diese Erkenntnis an dieser Stelle propagiere.
Über Wartezeiten und ihre Vermeidung ist an dieser Stelle schon viel geschrieben worden. Unzählige Befragungen unterstreichen, dass 15 Minuten für den Großteil der Patienten akzeptabel sind.
Brief oder Faxnachricht sind heute weitgehend obsolet. Das gängigste Medium heißt E-Mail.
Viele Patienten sind „Geldleistungsberechtigte“, die sich um die Refundierung der Kassenleistungen selbst kümmern müssen.
Die Weiten des Internets bringen es mit sich, dass man sich leicht verirrt.
Vergessene e-cards sind lästig und verursachen Zusatzarbeit.
Der Arzt, das Team und die gesamte Ordination hinterlassen einen besonders positiven Eindruck, wenn sie mehr bieten, als der Patient erwartet hat.
Wartezeiten in den Vorzimmern zählen zu den Stresstreibern des Arztberufs – und zu den Hauptkritikpunkten der Patienten.
Wenn Ordinationsmitarbeiter auf die Qualität ihrer Meetings angesprochen werden, geht häufig ein Seufzen durch die Runde.
Ein Business-Plan ist ein Management-Tool, mit dem eigentlich Unternehmensgründer ihre Vorhaben für sich und andere zu Papier bringen.
Ein Corporate Design für die Praxis ist die sichtbare Einstellung des Arztes, seine Ordination nach modernen Prinzipien zu leiten.
Der Ausbau der Sprechstunden ist einer der ersten Gedanken, wenn Ärzte mit ihren Umsätzen unzufrieden sind.
Marketing ist heute integrierter Bestandteil des Ordinationsmanagements. Arzt und Mitarbeiter müssen die Patientenorientierung glaubhaft leben.
Der Wunsch ist häufig und meist wortgleich: „Ich brauche mehr Zeit für meine Patienten“, heißt es in vielen Gesprächen, die ich mit den Ärzten unter meinen Klienten führe.
Impfen ist jahrein, jahraus ein Thema in den Praxen – fast schon eine Banalität.
Gut sortierte Unterlagen, Informationen und Belege können die Funktionsfähigkeit der Ordination maßgeblich steigern.
Gute Kooperation mit befreundeten Dienstleistern wie Grafikbüros und EDV-Unternehmen verleitet zur Nachlässigkeit.
Niedergelassene Mediziner finden sich immer wieder in Situationen, in denen die Sprachbarriere zum Patienten als „absolut“ eingestuft werden muss.
Ich beobachte häufig, dass Mitarbeiterführung für viele Ordinationsinhaber schwieriger umzusetzen ist als die betriebswirtschaftliche Führung der Ordination.
Praxisführung gehört zu den Notwendigkeiten, die ein Arzt neben seinen medizinischen Aufgaben auch noch erledigen muss.
Viele niedergelassene Ärzte haben Bedenken, aktiv Marketing für ihre Praxisleistungen zu machen.
Über Zusatzleistungen in der Ordination haben wir an dieser Stelle bereits etliche Artikel gebracht.
Wartezeiten sind einer der wichtigsten Gradmesser, den Patienten bei ihren Ärzten anlegen.
Die Schlagzeilen um die Masernepidemie in Salzburg waren unübersehbar.
In allen Ordinationen wächst die Zahl der Patienten, deren Kassenstatus vom Sachleistungsberechtigten zum Geldleistungsberechtigten mutiert ist.
Wer kennt nicht den Unterschied zwischen Vorsatz und Realität.

„Wie kann ich denn der Betriebsblindheit rechtzeitig vorbeugen?“

Praxisinhaber sind oft irritiert, wenn sie erfahren, dass ein ehemaliger Stammpatient bei einem Kollegen in Behandlung ist. Meist erfuhren die Patienten eine medizinisch optimal Versorgung und führten nie Klage.
Ein Klient unseres Hauses erhielt relativ unvorbereitet nachbarschaftliche Konkurrenz durch einen jungen Fachkollegen.
Es ist ein leidiges Thema. Eigentlich ist der Einkauf von medizinischen wie alltäglichen Verbrauchsmaterialien kein wahnsinnig aufregendes Thema für Arzt und Mitarbeiter.
Immer mehr niedergelassene Ärzte sind von der ökonomischen Realität betroffen, dass Patienten ihre Selbstzahlerleistungen nicht begleichen.
Kooperationen sind oft die beste und billigste Art, die eigene Patientenbasis zu erweitern.
Haben Sie sich bereits darüber Gedanken gemacht, wie oft Sie ihre Patienten durchschnittlich pro Quartal und Fall sehen? Dreimal? Viermal? Fünfmal?
Der Auftrag war klar. Einer neuer Klient klagte über leicht, aber stetig sinkende Erträge - trotz leicht wachsender Umsätze.
Bei Praxisgemeinschaften nutzen Ärzte gemeinsame Ressourcen, wirken aber nach außen unabhängig voneinander.
Zeit ist das Einzige, was wir nicht willkürlich vermehren können.
Auf alle Fälle. Ich habe an dieser Stelle schon oft von den Vorzügen von partnerschaftlichen Ordinationsmodellen berichtet:
In manchen Wartezimmern kommt man sich vor wie an einem Bahnhofkiosk.
Ich führe häufig Gespräche mit Klienten, die sich über mangelnde oder fehlende Umsetzung ihrer Ordinationsziele beschweren.
Fernöstliche Lebensphilosophien müssen nicht immer zu europäischen Grundhaltungen passen.
Der Arzt gewinnt durch den Wechsel zwischen den Räumen jene Zeit, die er ansonsten mit Zuwarten verbringt, bis der Patient angekleidet ist und seine sieben Sachen gepackt hat.

Mag. Iris Kraft-Kinz, MedPlan