Die Nutzung des Internet ist ja bereits zum unausgesprochenen Standard geworden. Und so setzt ein Großteil der Ärzte auch in ihren Ordinationen laufend diese Technologie ein.
Wenn der vertragslose Zustand zwischen SVA und Ärztekammern etwas Gutes mit sich brachte, dann ist es die Patienteinsicht, dass Ärztedienstleistungen etwas kosten.
Das Ambiente einer Praxis ist der zentrale Mosaikstein im Praxismarketing. Praktisch alle Ordinationen, die ich beruflich bei Klienten oder als Patientin betrete, verfügen heute auch bereits über einen hervorragenden Standard:
Konflikte gehören auch in einer Ordination zum unvermeidbaren Alltag und sind als fester Bestandteil der Kommunikation anzusehen, die zum Tätigkeitsfeld eines Ordinationsteams gehört.
Der wirtschaftliche Stellenwert von Selbstzahler-Patienten steigt auch in Kassenordinationen. Sie bringen häufig die Butter aufs Brot der Kassenhonorare.
Investitionspläne werden in unserer Kanzlei häufig mit den Klienten diskutiert. Der Arzt informiert uns, dass er diesen oder jenen Apparat anschaffen möchte, und wir liefern ihm dazu die notwendigen Amortisationspläne.
Das Szenario begegnet uns in der Kanzlei immer wieder. Gut eingeführte Ordinationen, die sich Jahre und jahrzehntelang als stabile Ertragsbringer gezeigt haben, beginnen, sinkende Umsätze und Gewinne auszuweisen.
Der Arzt-Patienten-Diskurs ist für alle Seiten nicht einfach. Viele Patienten sind von den Erklärungen des Arztes überfordert, auch wenn der sich noch so große Mühe gibt.
Geschäftsreisende werden von vielen Ordinationen nicht
als Zielgruppe wahrgenommen – ein Fehler, denn nicht jedes
kleine und mittelständische Unternehmen verfügt über eine
eigene betriebsärztliche Abteilung.
Über den Einsatz von Anrufbeantwortern in den Arztpraxen ist schon viel geschrieben worden. Das eine oder andere Mal auch an dieser Stelle. Trotzdem werden diese Helfer oft nicht gut genutzt.
Über Wartezeiten und ihre Vermeidung ist an dieser Stelle schon viel geschrieben worden. Unzählige Befragungen unterstreichen, dass 15 Minuten für den Großteil der Patienten akzeptabel sind.
Der Wunsch ist häufig und meist wortgleich: „Ich brauche mehr Zeit für meine Patienten“, heißt es in vielen Gesprächen, die ich mit den Ärzten unter meinen Klienten führe.
Ich beobachte häufig, dass Mitarbeiterführung für viele Ordinationsinhaber schwieriger umzusetzen ist als die betriebswirtschaftliche Führung der Ordination.
Wer kennt nicht den Unterschied zwischen Vorsatz und Realität.
„Wie kann ich denn der Betriebsblindheit rechtzeitig vorbeugen?“
Praxisinhaber sind oft irritiert, wenn sie erfahren, dass ein ehemaliger Stammpatient bei einem Kollegen in Behandlung ist. Meist erfuhren die Patienten eine medizinisch optimal Versorgung und führten nie Klage.
Es ist ein leidiges Thema. Eigentlich ist der Einkauf von medizinischen wie alltäglichen Verbrauchsmaterialien kein wahnsinnig aufregendes Thema für Arzt und Mitarbeiter.
Der Arzt gewinnt durch den Wechsel zwischen den Räumen jene Zeit, die er ansonsten mit Zuwarten verbringt, bis der Patient angekleidet ist und seine sieben Sachen gepackt hat.