06. September 2010
Medical Tribune Medizin Medien Austria
Medizin Medical Tribune
AIDS Conference Vienna 2010
Rund 30.000 Experten, Patienten und Interessensvertreter, darunter auch viel Prominenz, sind im Anflug auf Wien. Ende dieser Woche wird der Weltkongress AIDS 2010 eröffnet. Im Vorfeld präsentierte die Österreichische Gesellschaft niedergelassener Ärzte zur Betreuung HIV-Infizierter Daten zur Lebensqualität österreichischer Patienten.
Foto: BilderBox.com
Es gibt zurzeit in Österreich noch keine offiziell zugelassenen Medikamente zur Behandlung weiblicher Sexualstörungen. Was deshalb nicht heißt, die Hände in den Schoß zu legen. Für die häufigsten weiblichen Sexualfunktionsstörungen, wie Lubrikationsstörungen, Dyspareunie sowie Erregungs- und Orgasmusstörungen, existiert bereits eine Reihe von ganz konkreten Therapiemöglichkeiten – mit hoher Erfolgsrate.
Foto: BilderBox.com
In der Kärntner Ärztekammer stehen die Zeichen auf Sturm. Kammerpräsident Dr. Othmar Haas, ein Lungenfacharzt aus Klagenfurt, hat in der Vorwoche die Koalition seines „Kärntner Ärzteverbandes“ mit den „Wahlärzten und Spitalsärzten Kärntens“ beendet.
Abb.: M. Laturnus, V. Weger, D. Bachter
Das Plattenepithelkarzinom vor dem Ohr war reseziert, der Defekt plastisch gedeckt. Doch dann blutete der Patient nach, trotz Saugdrainage bildete sich ein Hämatom mit venöser Stauung. Der Lappen drohte nekrotisch zu werden ...
Univ.-Prof. Dr. A. Hausmann, Foto: HS
Deutlich häufiger als bisher angenommen haben unipolare Depressionen auch hypomane Episoden und werden damit zur Bipolaren Störung. Über Hintergründe und therapeutische Ansätze hat MT mit dem Innsbrucker Psychiater Univ.-Prof. Dr. Armand Hausmann, Innsbrucker Uniklinik für Allgemeine Psychiatrie und Sozialpsychiatrie, gesprochen. Er organisierte vor Kurzem das dritte Bipolar-Symposium in Innsbruck unter dem Titel „Kontroversielle Fragen zur Bipolaren Störung“.
Foto: UMIT
Klein, aber fein studiert es sich an der Tiroler Landesuniversität UMIT. Die Privatuniversität öffnete im Jahr 2001 ihre Pforten für Studierende und hat seitdem ein beeindruckendes Studienangebot zusammengestellt. Studienzentren in Linz und Wien ermöglichen es auch Fortbildungswilligen aus den anderen Bundesländern, Studien der UMIT zu absolvieren.
Foto: Fa. EMS, Möhrendorf
Haben Sie schon einmal eine SMS von einem fast erstickten Patienten bekommen? Das kann passieren, wenn ein Mukoviszidose-Kranker auf einen Dreitausender fährt. Lassen Sie Lungenkranke in schwindelnde Höhen?
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Bei Patienten unter oraler Koagulation verursachen schwankende INR-Werte oft Besorgnis, vor allem wenn es zu hoch hinausgeht. Wie können Sie lebensgefährliche Blutungen verhindern?
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Nach Schätzungen haben die Hälfte aller Kinder unter einem Jahr und 80 Prozent der Dreijährigen bereits eine akute Otitis media durchgemacht. Meist bleibt die Antibiotikagabe nicht erspart – sie verkürzt den Krankheitsverlauf, verhindert die Spontanperforation und reduziert die Komplikationsrate.
Foto: BilderBox.com
Durch konsequente Blutdrucktherapie gelingt es, gefürchtete Folgeschäden der unbehandelten Hypertonie an Herz, Hirn und Niere zu verhindern. Wichtige Voraussetzung: Die Zielwerte müssen erreicht werden. Mit der neuen Fixkombination von Valsartan, Amlodipin und Hydrochlorothiazid ist das bei etwa 75 Prozent der Patienten der Fall.
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In den Industrieländern sind genitale Chlamydien die häufigste sexuell übertragene bakterielle Infektion. Sie infizieren bei Männern die Urethra, bei Frauen die Urethra sowie die Endozervix. Infektionen verlaufen besonders bei F rauen meistens asymptomatisch.
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Seit Oktober 2003 ist in Deutschland die Vorsorgekoloskopie etabliert. Deutsche Wissenschafter haben die Ergebnisse von 269.000 online registrierten Vorsorgekoloskopien innerhalb eines Zeitraums von 39 Monaten untersucht. In den Praxen von 280 teilnehmenden Gastroenterologen wurden asymptomatische Personen, davon 44 Prozent Männer (Alter 55 bis 99 Jahre), koloskopiert.
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Welche nichtmedikamentösen Maßnahmen helfen können, um Gedächtnisstörungen zu verbessern, wurde nun in einer systematischen Literaturübersicht und Metaanalyse untersucht.
Astellas Pharma
2005 fusionierten die beiden japanischen Pharmaunternehmen Fujisawa und Yamanouchi zu Astellas Pharma. Heute gehört Astellas zu den Top-20-Pharmaunternehmen der Welt und ist Marktführer in der Transplantationsmedizin und in der Urologie. Die Philosophie des jungen Unternehmens ist stärker von Nachhaltigkeit und langfristigen Perspektiven als von Aktienkursen geprägt. „Changing Tomorrow“ ist die Kommunikationsplattform der Vision 2015.
Politik und Perspektiven
Dr. Wolfgang Routil, Univ.-Prof. Dr. Josef Smolle; Foto: Ärztekammer Steiermark/Schiffer
Die jüngsten Wortmeldungen der Wissenschaftsministerin bringen neuen Schwung in die Diskussion um die Neuregelung der Medizinerausbildung. Die Med Uni Graz und die Ärztekammer Steiermark wollen den Rückenwind nutzen und wiederholen ihre Forderung, die Approbation gleich nach dem Studium zu erteilen, um dadurch die Chancengleichheit für heimische Medizinabsolventen zu sichern. Für eine Gesamtreform der Ausbildung fehlen den Medizinern allerdings noch drei wesentliche Voraussetzungen.
Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs, Foto: HS
Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs ist seit nun einem halben Jahr als Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck im Amt. Dass das kein leichter Job ist, war von Anfang an klar. Mit einem guten Team will Rektor Lochs die Herausforderungen aber meistern.
Dr. G. Leiner, Mag. J. Haschieff, Mag. S. Jirsa (Medical Tribune) und Dr. R. Fischer (Hu
Das Gesundheitspolitische Forum ist eine Diskussionsplattform für Experten aus dem Gesundheitssystem und wird von Human, Institut für humanistisches Management, organisiert. Vor der Sommerpause stellten EHFG-Präsident Dr. Günther Leiner und Mag. Julian Hadschieff, PremiaMed und WKO, die europäische Dimension der Gesundheitsversorgung zur Diskussion.
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Volksbegehren für Rauchverbot

Caritas startet Augustsammlung

Alumni-Club der MedUni Wien

Gesundheitsreform in Deutschland

MT 28-30/2010
Medical Tribune • 42. Jahrgang • Nr. 28-30 • 14. Juli 2010

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So behandle ich ...

Ob Fersensporn, Dauerjuckreiz, eingewachsene Zehennägel oder andere größere und kleinere Wehwehchen – pfiffige Hausärzte entdecken im Verlauf ihrer Tätigkeit immer wieder verblüffende Möglichkeiten, den medizinischen Herausforderungen im Praxisalltag nach der Devise „Gewusst wie“ zu begegnen.



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