08. September 2010
Österreichische Gesellschaft für Geriatrie & Gerontologie
Österreichische Gesellschaft für Geriatrie & Gerontologie
Medizin Medien Austria
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Medikamente
Besonders ältere und chronisch kranke Menschen nehmen neben ihrer Schmerzmedikation oft noch eine Reihe weiterer Arzneistoffe ein. Die Komedikation von Wirkstoffen des WHO-Stufenschemas zur Schmerztherapie und anderen häufig verwendeten Substanzklassen kann zu mitunter gefährlichen Arzneimittelinteraktionen führen.

DFP-Literaturstudium

Frailty als Begriff der „erhöhten Verletzbarkeit“ älterer Menschen bedeutet für Betroffene wie auch Pflegende eine zunehmende Herausforderung. In der Praxis bedarf es Aufmerksamkeit und Zeit, um diese Patienten einer optimalen Versorgung zuzuführen. Das Hintanhalten der mit einer Frailty einhergehenden Risiken und Komplikationen wie die Malnutrition muss heute einen der wesentlichen Kernpunkte in der Betreuung geriatrischer Patienten darstellen.
Unter dem Begriff vaskuläre Demenz werden ätiologisch sehr unterschiedliche Demenzformen zusammengefasst. Die vaskuläre Demenz ist das Ergebnis einer Infizierung des Gehirns als Folge einer vaskulären Erkrankung. Die Infarkte sind meist klein, kumulieren aber in ihrer Wirkung. Zur subkortikalen vaskulären Demenz zählen Fälle mit Hypertonie in der Anamnese und ischämischen Herden im Marklager der Hemisphäre. Im Gegensatz zur Alzheimer-Demenz, an die das klinische Bild erinnert, ist bei der vaskulären Demenz die Hirnrinde gewöhnlich intakt.
Die Versorgung geriatrischer Patienten nach Beinamputation zeigt eine beträchtliche Komplexität, die nur durch ein funktionierendes Zusammenspiel der verschiedenen Fachdisziplinen in einer geeigneten Einrichtung gewährleistet werden kann – die beste Rehabilitationsvoraussetzung für den Erhalt der Selbstständigkeit und Mobilität.
Altersblindheit: Die Rolle der Gene
Fachtagung: Medicine of Ageing
Geriatrie Praxis Österreich Ausgabe 1/2010
Geriatrie Praxis Österreich
Ausgabe 1/2010